Sport

Mein erster Marathonlauf (Basel)
Mein erster Marathonlauf (Basel)

Ich war nie ein großer Sportler, aber schon als Kleinkind immer gut zu Fuß. Zu unseren Verwandten gab es weder Zug- noch Busverbindungen und so stand sonntags oft ein Spaziergang von ca. 10 km an. Der nächste Bahnhof war 3 km entfernt.

 

Während meiner Gymnasiumszeit musste ich täglich 8 km gehen. Als Jugendlicher bin ich gern im Wald gewandert. Als ich entferntere Gegenden entdecken wollte, wurde aus dem Wandern dann Laufen. Dieses Training kam mir beim Schulsport und später bei der Bundeswehr sehr zugute.

 

Vorübergehend habe ich während meines Wehrdienstes etwas Judo gelernt und in der Schweiz in einer Firmenmannschaft Fußball gespielt. Das war allerdings kein Leistungssport, eher Spaß-Fußball. Aber ich konnte ja gut laufen und dazu gab es dabei genug Gelegenheiten.

  

Laufen, Trainig, Marathonläufe

Marathon-Urkunde
Mein bester Marathonlauf

Mein regelmäßiges Lauftraining begann, nachdem ich das Buch "Programmiert für 100 Lebensjahre" von Ernst van Aaken 1972 gelesen hatte. Das Buch hatte mir ein guter Freund beim Abschied aus der Schweiz geschenkt.

 

Zu dieser Zeit gab es noch kein Jogging, keine Mikrofaser-Lauf-Bekleidung und kaum vernünftige Laufschuhe.

 

Der Anblick eines Läufers war oft befremdlich. Einmal wurde meine Frau von einer Bekannten gefragt: "Kennst du den Verrückten, der jeden Abend um den See rennt?". Sie musste leicht errötend zugeben: "Das ist mein Mann!"

 

Zu dieser Zeit hatte ich schon ein beachtliches Trainingspensum. Ich lief wöchentlich ca. 120 bis 130 km einschließlich einem wöchentlichen Lauf über mindestens 30 km. 

 

Natürlich gab es immer wieder Unterbrechungen durch Verletzungen und Krankheiten, leider auch über mehrere Jahre.

 

Ich habe an verschiedenen Wettkämpfen teilgenommen, z. B.:

  • Paderborner Osterläufen (25 km) und
  • Marathonläufe

Einige Laufstrecken

(per Klick vergrößern)

Aktuelles

Nach langen krankheits- und verletzungsbedingten Pausen, habe ich wieder vorsichtig begonnen zu trainieren. Meine weiteste Strecke geht momentan über 4 km in einem äußerst langsamen Tempo. Meine nächsten Ziele sind 5 km und danach vielleicht noch 10 km. Das wird wohl das Maximum sein , das ich (Jahrgang 1941) noch erreichen kann.

Manchmal ist es mir schon etwas peinlich, wenn ich in meinem Schneckentempo gesehen werde.