Soziale Ungerechtigkeit

Von einer florierenden Wirtschaft profitieren (fast) alle Bürger. Es ist nicht einfach einen vernünftigen Ausgleich zwischen den Interessen von Unternehmen und Beschäftigten herzustellen, wenn die Wirtschaft blühen soll. Seit Jahren müssen wir aber beobachten, dass Arme immer ärmer und Reiche immer reicher werden und es keinerlei Anstrengungen gibt, dies abzumildern oder entgegen zu wirken. Ich zähle hier nur wenige Punkte auf. 

  • Steuergesetze schonen nach wie vor Reiche und Superreiche
  • Völlig überzogene Gehälter von Managern, Sportlern usw
  • Der Reichtum von Erben und Aktionäre, die noch nie im Leben gearbeitet haben, wächst stetig
  • Griff in die Staatskasse per Gesetzeslücke nur für Reiche; Cum-Cum-Geschäfte
  • Mit Sozialausgaben subventioniert der Staat Löhne und Gehälter von Unternehmen.

Das wäre in einer reichen Gesellschaft vielleicht noch akzeptabel, wenn es nicht auch die andere Seite gäbe:

  • Arbeitsentgelte von denen niemand leben kann.
  • Zunahme der Leiharbeitsverhältnisse
  • Befristete Arbeitsverhältnisse, die keine Lebensperspektive ermöglichen
  • Privatisierung staatlicher Grundaufgaben zum Nutzen der Reichen zum Schaden der Armen:
    • Wohnen,
    • Renten,
    • Gesundheit,
    • Pflege,
    • Verkehr.

Wenn die Armen kein Geld haben, dann ist es nicht weg, es ist nur woanders. Etwas gerechtere Verhältnisse wären möglich, wenn wir nicht auch von Lobbyisten regiert würden.

 

Ich spreche kurz das Rentensystem an. Es ist nicht alternativlos, es ist eine Schande, dass Menschen am Ende ihres Arbeitslebens vor dem Nichts stehen, mit der Tendenz: es kommt noch schlimmer! Es ist eine Dreistigkeit das System mit dem demografischen Wandel zu begründen. In der Schweiz gibt es ein besseres, solidarisches System: in das staatliche Rentensystem zahlt die ganze Bevölkerung ein, also auch Selbständige, Beamte, Manager und die Beitragspflicht ist nicht wie in Deutschland gedeckelt, sondern prozentual festgelegt. Begrenzt ist allerdings die ausgezahlte Rente. Damit kann man Rentner gut versorgen, wenn die Rentenkasse nicht auch noch zweckentfremdet würde, siehe "Versicherungsfremde Leistungen".


Ich kenne die ausgewogene Schrift:

"Gemeinsame Verantwortung

für eine gerechte Gesellschaft." 

Wird sie genügend öffentlich wahrgenommen?

Wer kennt sie?

Wen drückt sie?

Muss man nicht offensiver in die Öffentlichkeit gehen damit ein "Eindruck" entsteht?



Lesen Sie bitte weiter:

 Überbevölkerung